Ximovan
13 Mar 2006 11:24:55 -0800
Hallo,
ein Bekannter nimmt seit über 2 Jahren Ximovan gegen
angstbedingte Schlafstörungen -- und kommt mittlerweile
nicht mehr ohne aus. Kürzlich hat er seine diesbezüglichen
Probleme mit der Ärztin besprochen, die ihm das Zeug die
ganze Zeit verschrieben hat, mit dem Ergebnis, daß sie ihm
gesagt hat: "Sie sind abhängig, ich will nicht ihr Dealer sein"
und ihm nun nichts mehr verschreibt. Das einzige, was sie
ihm als Alternative anbietet, ist eine Einweisung in die
Psychiatrie für ihn fertig zu machen. Wovor er aber totalen
Horror hat und da keinesfalls hin will.
Er hat inzwischen schon bei anderen Ärzten Geschichten
erzählt, um doch noch an seinen "Stoff" zu kommen, aber
auch das Zeug geht zur Neige und ist in spätestens 10 Tagen
aufgebraucht.
Er sagt, ohne Schlafmittel kann er überhaupt nicht mehr schlafen,
und wenn er was anderes als Ximovan nimmt, traue er sich auch
am Tage nicht mehr aus dem Haus und habe massive Ängste.
Weiß jemand Rat?
Grüße,
Aliena
Peter Stein
Tue, 14 Mar 2006 08:13:47 +0100
Hallo Aliena,
Ximovan ist ein Pseudo-Benzodiazepin, das keine anxiolytische
Wirkung besitzt (allenfalls Placebo). Als Schlafmittel ist es zum
Kotzen - ggf. sehr langer Hangover-Effekt.
Das Handeln der Schulmedizin-Ärztin ist in hohen Maße
verwerflich, da jedem Dorfarzt die max. Einnahmelänge von
14 Tagen wg. Abhängigkeitsbildung bekannt sein muss.
Jetzt zu sagen, ich will nicht (mehr) dein Dealer sein, ist erbärmlich.
Ebenso der Vorschlag der Einweisung in die Psychiatrie.
Die richtige Therapie wäre langsames Ausschleichen des
Medikamentes, ggf. verbunden mit einer Psychotherapie wg.
der Ängste, bzw. etwaiger Depressionen.
Mein Vorschlag für Deinen Freund ist, alle erreichbaren
Psychiater und Neurologen abzuklappern, und denen das
wahre Problem schildern (keine Geschichten),
also: Soziale Phobie, chronische Insomnie und wahrscheinlich
/ möglicherweise Depressionen.
Medikation wäre Seroxat/Paroxetin plus Anxiolytikum und
Sedativum.
Es gibt sehr wohl Psychiater, die wissen, dass Benzodiazepine
zwar süchtig machen, aber fast keine problematischen
Nebenwirkungen haben (Ausnahme: Engwinkelglaukom und
Muskelschwund). Die schlimmste Nebenwirkung wird durch
unfähige Ärzte heraufbeschworen: der kalte, bittere Entzug.
Aber es gibt Psychiater, denen die relative Harmlosigkeit der
Benzodiazepine (Ausnahme: kalter Entzug bei Sucht) wissen,
und diese dann ohne Aufhebens jahrzehntelang verordnen.
Aber das wird nicht beim ersten Doc klappen, und darum viele
Termine bei verschieden Psy/Neu-Docs beantragen.
Überweisung nicht erforderlich, aber jeweils 10 Euro pro Versuch.
Alternativ gibt es die Behandlung in Entzugskliniken, die mglw.
auch halbambulant erfolgen kann. Vorteil: das Medikament wird
sukzessive abgebaut.
Wenn Dein Freund aber Ängste hat, soll er auf einer anxiolytischen
Therapie bestehen und dabei (die sicherlich vorhandenen)
Depressionen ansprechen / behandeln lassen.
Das Allermindeste, was er verlangen kann, ist jedoch der schrittweise
Entzug.
Wenn sich die Suche nach einem aufgeschlossenem Therapeuten hinzieht,
gibt es als schlechte, aber wirksame Alternative noch das gute deutsche
Bier, welches zumindest einige Wochen das Einschlafen gründlich erleichert.
Aber wie gesagt, das ist die schlechteste Alternative.
Und falls einer der überwiegend hirnkranken Psychiater und Neurologen
auf einer zwangsweisen Einweisung in die Psychiatrie besteht (woran ich
nicht glaube), soll er unbedingt jedem Beteiligten sagen, dass er sich
freiwillig
einweisen lässt - denn nur dann kann er auch wieder freiwillig gehen.
So, das müsste helfen. Glück auf.
PS
Christian
Tue, 14 Mar 2006 13:02:03 +0100
Ich spiel mal eben Lexikon (u.a.)...
Peter Stein schrieb:
> anxiolytisch
"Angst, nervöse Unruhe lösend (von Arzneimitteln)"
> Insomnie
"Schlaflosigkeit"
> Sedativum
"Beruhigungsmittel, schmerzstillendes Mittel"
> Engwinkelglaukom
"Glaukom, das durch Abflußbehinderung des Kammerwassers durch einen
verengten Kammerwinkel entsteht"
Glaukom: "durch erhöhten Innendruck des Auges verursachte chronische
Augenkrankheit, die zur Erblindung führen kann; grüner Star"
Kammerwasser: "die hintere und vordere Augenkammer füllende, eiweißarme
Flüssigkeit; versorgt bes. Hornhaut und Linse mit Nährstoffen und trägt
auf Grund seines Überdrucks (Augendruck) zur Formgebung des Augapfels bei"
> das gute deutsche Bier
Grins.
> Und falls einer der überwiegend hirnkranken Psychiater und Neurologen
> auf einer zwangsweisen Einweisung in die Psychiatrie besteht (woran ich
> nicht glaube), soll er unbedingt jedem Beteiligten sagen, dass er sich
> freiwillig einweisen lässt - denn nur dann kann er auch wieder freiwillig gehen.
Wo sind Emotionen zuhause? Vieles deutet daraufhin, daß das vegetative
Nervensystem, etwa der Solar plexus, eine entscheidende Rolle spielt,
insbesondere der Zusammenhang mit dem Gehirn. Das scheint weitgehend
unerforscht zu sein. Medikamente, die auf das ZNS (zentrales
Nervensystem) wirken, sind diesbezüglich dümmlichste Holzhammermethoden,
die das eigentliche Problem (bei Angststörungen meist ein völlig
verkrampfter Solar plexus, was synonym mit Dissoziation sein könnte)
überhaupt nicht erfassen. Bist du Mediziner? Oder fachkundiger Laie? Ein
verkrampfter Solar plexus dürfte auch in frühestem Kindesalter entstehen
und sich dem Zugriff durch ein erwachsenes Bewußtsein völlig entziehen,
was dazu führt, daß man eine Marionette gewisser Trigger wird. Solange
man also Hilflosigkeit, völliges Ausgeliefertsein den unterdrückten
Emotionen gegenüber nicht anerkennt, und ihnen nicht zu einem Ausdruck
verhilft, kann man Medikamente schlucken wie man will, man löst sein
eigentliches Problem nicht. "Arbeit mit dem inneren Kind" ist eine gern
belächelte Methode, die dieses Problem lösen kann, wenn nicht
ideologisch damit umgegangen wird (leider ist die Methode weitgehend nur
in Esoterikerkreisen sehr weit verbreitet und meist nur völlig abwegig
eingebettet in ein wahnhaftes Weltbild, dem man sich besser nicht
aussetzt, wenn man sein Angstproblem (Phobie) nicht gegen eine Psychose
eintauschen möchte).
> So, das müsste helfen. Glück auf.
Ebenso HTH.
--
C
Christian
Tue, 14 Mar 2006 15:44:54 +0100
alienaw@gmx.net schrieb:
> Weiß jemand Rat?
http://www.bishopallen.com/music/Vain.mp3
http://www.bishopallen.com/images/february_cover.gif
"
Bishop Allen - Vain
She sees an angel
Sittin' on top of her shoulder
Watchin' as she slowly gets older
Though she cannot explain
And he will wait there
Tethered to the tip of her finger
Her very own serenade singer
No he's singin' in vain
Vain vain vain
And when she's wounded
He will use his courage to restore her
He will even bear the hair for her
He will suffer her pain
And with her wild eyes
Eyes that see the world enchanted
SHE COUNTS ALL THE WISHES TO BE GRANTED
IS SHE REALLY SO VAIN
Vain vain vain
And if the chain breaks
And if he slips away while she's sleeping
Will she say he was worth keeping
Will she cry out in vain
Vain vain vain
"
;-)
--
C
14 Mar 2006 08:23:11 -0800
Hallo Peter!
> Ximovan ist ein Pseudo-Benzodiazepin, das keine anxiolytische
> Wirkung besitzt (allenfalls Placebo). Als Schlafmittel ist es zum
Keine Ahnung, bei ihm wirkt's so, daß es seine Ängste -- und
auch seine Depressionen -- mindert bzw. er sich high davon fühlt.
> Kotzen - ggf. sehr langer Hangover-Effekt.
> Das Handeln der Schulmedizin-Ärztin ist in hohen Maße
> verwerflich, da jedem Dorfarzt die max. Einnahmelänge von
> 14 Tagen wg. Abhängigkeitsbildung bekannt sein muss.
> Jetzt zu sagen, ich will nicht (mehr) dein Dealer sein, ist erbärmlich.
Allerdings.
Wozu aber auch noch gesagt werden muß, daß sie ihm
erstmal die halbe Dosis verschrieben hat und er es ausschleichen
sollte, was er aber alleine nicht schafft.
> Ebenso der Vorschlag der Einweisung in die Psychiatrie.
> Die richtige Therapie wäre langsames Ausschleichen des
> Medikamentes, ggf. verbunden mit einer Psychotherapie wg.
> der Ängste, bzw. etwaiger Depressionen.
>
Problem ist halt, daß es mitunter Monate dauert, einen
Therapieplatz zu bekommen, und er es auch gar nicht auf
die Reihe kriegt, sich darum zu kümmern, und es jetzt einer
schnellen Lösung bezüglich des Medikaments bedarf, damit's
nicht zur Katastrophe kommt.
> Mein Vorschlag für Deinen Freund ist, alle erreichbaren
> Psychiater und Neurologen abzuklappern, und denen das
> wahre Problem schildern (keine Geschichten),
> also: Soziale Phobie, chronische Insomnie und wahrscheinlich
> / möglicherweise Depressionen.
Ja, danke, hab's ihm ausgerichtet.
> Alternativ gibt es die Behandlung in Entzugskliniken, die mglw.
> auch halbambulant erfolgen kann. Vorteil: das Medikament wird
> sukzessive abgebaut.
>
Ambulant wäre wichtig, stationär will er keinesfalls. Weiß gar
nicht, ob's sowas hier gibt, reine Entzugskliniken. Werd gleich
mal im I-net schauen.
Danke jedenfalls nochmals für Deine Antwort.
Grüße,
Aliena
14 Mar 2006 08:38:50 -0800
Hi!
Christian wrote:
> die das eigentliche Problem (bei Angststörungen meist ein völlig
> verkrampfter Solar plexus, was synonym mit Dissoziation sein könnte)
> überhaupt nicht erfassen. Bist du Mediziner? Oder fachkundiger Laie? Ein
> verkrampfter Solar plexus dürfte auch in frühestem Kindesalter entstehen
> und sich dem Zugriff durch ein erwachsenes Bewußtsein völlig entziehen,
> was dazu führt, daß man eine Marionette gewisser Trigger wird. Solange
Neue Töne? Kein "es bedarf nur einer rationalen Entscheidung" mehr?
> man also Hilflosigkeit, völliges Ausgeliefertsein den unterdrückten
> Emotionen gegenüber nicht anerkennt, und ihnen nicht zu einem Ausdruck
> verhilft, kann man Medikamente schlucken wie man will, man löst sein
> eigentliches Problem nicht. "Arbeit mit dem inneren Kind" ist eine gern
> belächelte Methode, die dieses Problem lösen kann, wenn nicht
> ideologisch damit umgegangen wird (leider ist die Methode weitgehend nur
Bei mir war der Solarplexus früher tatsächlich völlig verkrampft,
hat sich total verhärtet, verknotet, als hätt ich 'ne steinerne Faust
drin angfühlt. Besonders wenn ich meditieren wollte, hab ich das
immer gemerkt, konnte gar nicht frei durchatmen.
"Arbeit mit dem inneren Kind" kenn ich nicht bzw. nur vom Hörensagen.
Aber danke, hab's weiter geleitet.
Grüße,
Aliena
Christian
Tue, 14 Mar 2006 19:49:48 +0100
Hallo,
alienaw@gmx.net schrieb:
>>> Bei mir war der Solarplexus früher tatsächlich völlig verkrampft,
>>> hat sich total verhärtet, verknotet, als hätt ich 'ne steinerne Faust
>>> drin ang[e]fühlt.
>> Und das hat sich dann gelöst? Wodurch?
> Ich könnte jetzt lauter schlaue Sachen sagen, woran's gelegen haben
> könnte,
Ja, das wäre gut gewesen.
>> "inneres Kind"
> Momentan ist das für ihn alles "zu weit weg".
Tja. Er ist es ja nur selbst, und wenn das angeblich "weit weg" sein
soll, dann gibt es natürlich wenig Hoffnung.
> Er weiß nicht mal, ob er überhaupt irgendein Gefühl im Solarplexus
> hat.
Wie geht's ihm denn so?
> Ohne sein Ximovan (das noch bis zum nächsten Tag nachwirke, meint er)
> geht er kaum überhaupt noch vor die Tür
Na ja, Peter hat ja sehr brauchbare Tipps gegeben.
> geschweige denn, daß ihn irgendein inneres Kind interessiert
Das ist ja auch nur eine Modellvorstellung für verletzte Gefühle, um sie
zugänglicher zu machen.
> Für ihn geht's grad ums nackte Existentielle.
Er droht mit Selbstmord? Und du läßt dich da mit reinziehen? Das ist
doch wieder nur eine dieser elenden Kisten, in denen man nur noch
seelisch verhungern könnte. Halt dich doch endlich mal von solchen
Leuten fern und kümmer dich mal um dein Helfersyndrom. Was soll das
eigentlich. Selbst wenn er nicht mit Selbstmord droht. Was hat er denn
vorher alles versäumt? Da ist der Katzenjammer jetzt doch kein Wunder.
Das ist zwar alles furchtbar und hat natürlich eine ganze Menge mit
Angst zu tun, mit Selbsthilfe jedoch weniger. Es kann nicht Anspruch
dieser NG sein, Heilsarmee zu sein. Hier geht's ums Diskutieren zwischen
Menschen, die sich für Lösungswege interessieren, und nicht um
selbstverschuldete Ausweglosigkeit, die auf Kosten möglichst vieler
anderer dann auch noch perpetuiert werden soll. Zum Kotzen. Was ist denn
jetzt so "existentiell"? Wenn er in keinster Weise bereit ist, sich um
sich selbst zu kümmern, dann ist er eben schlichtweg nicht dazu fähig,
und muß eben doch zwangsweise in die Psychiatrie. Recht viel mehr als
Peter kann man wirklich nicht anbieten. Oder willst du ihn womöglich
jetzt auch noch bei dir aufnehmen und ihn bemuttern?
Bye.
--
C
Christian
Tue, 14 Mar 2006 18:04:59 +0100
Hallo,
alienaw@gmx.net schrieb:
>> Ein verkrampfter Solar plexus dürfte auch in frühestem Kindesalter
>> entstehen und sich dem Zugriff durch ein erwachsenes Bewußtsein
>> völlig entziehen, was dazu führt, daß man eine Marionette gewisser
>> Trigger wird.
> Neue Töne?
Nein.
> Kein "es bedarf nur einer rationalen Entscheidung" mehr?
Doch, der bedarf es doch nach wie vor. Die bewußte Entscheidung liegt
darin, die emotionalen Probleme anzuerkennen und sich um deren Lösung zu
bemühen. Und wenn der Knoten im Bauch erst mal gelöst ist, ist mentale
Stärke als Schutz nicht nur möglich oder wichtig, sondern schlichtweg
nötig. Genau das unterscheidet den Erwachsenen vom Kind, den Mündigen
vom Abhängigen.
>> "Arbeit mit dem inneren Kind" ist eine gern belächelte Methode, die
>> dieses Problem lösen kann, wenn nicht ideologisch damit umgegangen
>> wird
> Bei mir war der Solarplexus früher tatsächlich völlig verkrampft,
> hat sich total verhärtet, verknotet, als hätt ich 'ne steinerne Faust
> drin ang[e]fühlt.
Und das hat sich dann gelöst? Wodurch?
> "Arbeit mit dem inneren Kind" kenn ich nicht bzw. nur vom Hörensagen.
Fürs Internet wäre "inneres Kind" als Stichwort vielleicht besser, um
einmal zu googeln. Wenn man weinen kann, kann man sich aber auch bei
einem beliebigen Menschen, dem man vertraut, so es ihn gibt, einfach
ausweinen, und muß sich nicht therapieren lassen, das birgt ja
/grundsätzlich/ die Gefahr der Verdinglichung des eigenen psychischen
Zustands, und man endet erst recht nicht nur emotional sondern auch noch
geistig völlig verkrüppelt, nämlich als psychologisierender Heini auf
Jahre hinaus, womöglich bis ans Lebensende.
Gruß
--
C
14 Mar 2006 10:19:34 -0800
Hi!
Christian wrote:
> > Bei mir war der Solarplexus früher tatsächlich völlig verkrampft,
> > hat sich total verhärtet, verknotet, als hätt ich 'ne steinerne Faust
> > drin ang[e]fühlt.
>
> Und das hat sich dann gelöst? Wodurch?
>
Ja, jedenfalls weitestgehend. In vereinzelten Situationen
hab ich manchmal schon noch das Gefühl hab, da krampft
sich was zusammen. Aber das sind Ausnahmesituationen.
Für gewöhnlich fühlt sich das da im Vergleich zu früher heute
echt gut und frei an.
Weiß ich nicht, wodurch, keine Ahnung. Ich könnte jetzt
lauter schlaue Sachen sagen, woran's gelegen haben könnte,
vielleicht auch daran, daß ich mir mal vorgestellt hab, ich sei
dort in meinem Solarplexus, im Mittelpunkt meines Körpers
zu Hause und wandere von dort aus nach unten und oben und
solche Sachen, die teils sehr interessant waren und auch gut
getan haben.
Aber ich würd mal sagen, es war einfach ein schleichender
Prozeß -- in dem Maße, in dem ich insgesamt lockerer und
selbstsicherer und es mir zunehmend wurscht geworden ist,
was andere von mir und meinem Verhalten halten und meine
Ängste weniger geworden sind, ist auch die Verkrampfung
meines Solarplexus' geschwunden.
> > "Arbeit mit dem inneren Kind" kenn ich nicht bzw. nur vom Hörensagen.
>
> Fürs Internet wäre "inneres Kind" als Stichwort vielleicht besser, um
> einmal zu googeln. Wenn man weinen kann, kann man sich aber auch bei
> einem beliebigen Menschen, dem man vertraut, so es ihn gibt, einfach
> ausweinen, und muß sich nicht therapieren lassen, das birgt ja
> /grundsätzlich/ die Gefahr der Verdinglichung des eigenen psychischen
> Zustands, und man endet erst recht nicht nur emotional sondern auch noch
> geistig völlig verkrüppelt, nämlich als psychologisierender Heini auf
> Jahre hinaus, womöglich bis ans Lebensende.
>
Momentan ist das für ihn alles "zu weit weg". Er weiß nicht mal, ob
er überhaupt irgendein Gefühl im Solarplexus hat. Ohne sein Ximovan
(das noch bis zum nächsten Tag nachwirke, meint er) geht er kaum
überhaupt noch vor die Tür, geschweige denn, daß ihn irgendein
inneres Kind interessiert. Für ihn geht's grad ums nackte
Existentielle.
Grüße,
Aliena
14 Mar 2006 11:46:45 -0800
Hi!
Christian wrote:
> > Er weiß nicht mal, ob er überhaupt irgendein Gefühl im Solarplexus
> > hat.
>
> Wie geht's ihm denn so?
>
Beschissen.
> > Für ihn geht's grad ums nackte Existentielle.
>
> Er droht mit Selbstmord? Und du läßt dich da mit reinziehen? Das ist
Nein.
> doch wieder nur eine dieser elenden Kisten, in denen man nur noch
> seelisch verhungern könnte. Halt dich doch endlich mal von solchen
> Leuten fern und kümmer dich mal um dein Helfersyndrom. Was soll das
:-) Danke, aber ich brauch keine Hilfe. Und mit den Überresten meines
Helferkomplexes hab ich mich die letzten Monate bei anderer
Gelegenheit schon sehr intensiv auseinandergesetzt. Bei so einem
Fall tut der nicht viel.
> eigentlich. Selbst wenn er nicht mit Selbstmord droht. Was hat er denn
> vorher alles versäumt? Da ist der Katzenjammer jetzt doch kein Wunder.
Stimmt.
> Das ist zwar alles furchtbar und hat natürlich eine ganze Menge mit
> Angst zu tun, mit Selbsthilfe jedoch weniger. Es kann nicht Anspruch
> dieser NG sein, Heilsarmee zu sein. Hier geht's ums Diskutieren zwischen
> Menschen, die sich für Lösungswege interessieren, und nicht um
> selbstverschuldete Ausweglosigkeit, die auf Kosten möglichst vieler
> anderer dann auch noch perpetuiert werden soll. Zum Kotzen. Was ist denn
Von "perpetuiert werden soll" kann keine Rede sein.
> jetzt so "existentiell"? Wenn er in keinster Weise bereit ist, sich um
Kein Ximovan --> nicht mehr vor die Tür gehen --> nix mehr zu beißen
--> ...
> sich selbst zu kümmern, dann ist er eben schlichtweg nicht dazu fähig,
> und muß eben doch zwangsweise in die Psychiatrie. Recht viel mehr als
> Peter kann man wirklich nicht anbieten. Oder willst du ihn womöglich
Ja, die Antwort war wirklich hilfreich. Ich hoffe, er nimmt es an.
> jetzt auch noch bei dir aufnehmen und ihn bemuttern?
>
Mal sehen. D.h. bei mir aufnehmen kommt nicht in die Tüte.
Und füttern werd ich ihn auch nicht.
Danke noch trotzdem für Deine Anregungen. Vielleicht kann er
ja später was damit anfangen.
Grüße,
Aliena
14 Mar 2006 13:01:24 -0800
Hallo noch mal grad,
Christian wrote:
> Oder willst du ihn womöglich
> jetzt auch noch bei dir aufnehmen und ihn bemuttern?
>
Das ist echt überhaupt eine gute Idee :-) So hatt ich mir
das noch gar nicht überlegt. Er hat einiges an Nachholbedarf
an Bemuttertwerden, und da ich kinderlos bin und ja auch
irgendwo hin muß mit meinen Mutterinstinkten :-)
Gruß,
Aliena
Kaspar
Tue, 14 Mar 2006 22:52:14 +0100
Hallo Aliena
> Das ist echt überhaupt eine gute Idee :-) So hatt ich mir
> das noch gar nicht überlegt. Er hat einiges an Nachholbedarf
> an Bemuttertwerden, und da ich kinderlos bin und ja auch
> irgendwo hin muß mit meinen Mutterinstinkten :-)
ich finde die Idee auch ganz gut, für eine Übergangszeit kann das eine große
Hilfe sein. Als es mir wegen einer Trennung sehr schlecht ging, habe ich
auch für einige Zeit bei einer alten Freundin gewohnt, und daß sie mich
damals ertragen hat, rechne ich ihr heute noch hoch an, ich hätte nicht
gewußt, wie ich über die nächsten Tage komme. Du brauchst ihn ja nicht
gleich zu adoptieren, da hat Joe schon recht, aber im Leben wäscht eben eine
Hand die andere. Und natürlich muß er sich auch um seine Angelegenheiten
kümmern (oder das lernen), aber wenn die Kiste nun einmal so verfahren ist,
geht man halt die nächstliegenden kleinen Schritte.
Gruß Kaspar
Christian
Tue, 14 Mar 2006 22:19:07 +0100
Guten Abend,
alienaw@gmx.net schrieb:
>> Oder willst du ihn womöglich jetzt auch noch bei dir aufnehmen und
>> ihn bemuttern?
> Das ist echt überhaupt eine gute Idee :-)
....was ich mir im Nachhinein auch schon so gedacht habe, ja. Wenn's für
euch paßt, warum nicht. Sich bei jemandem ausweinen war ja auch einer
meiner Vorschläge. Dazu gehört ja auch sich halten lassen, generell
jemanden einfach nur für sich da sein lassen usw. - das ganze
Mami-Programm eben.
Zum Thema Weinen paßt noch das hier (ganz druckfrisch inklusive
Audio-Version):
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5327600_REF1,00.html
Gruß und viel Glück, wie auch immer es ausgehen mag, zum Dauerzustand
sollte das Bemuttern natürlich nicht werden, also dabei die Sache mit
dem Medikament usw. nicht aus den Augen verlieren (siehe Peters Tipps).
--
C
Christian
Wed, 15 Mar 2006 00:46:12 +0100
'Nabend noch mal,
alienaw@gmx.net schrieb:
>> Sich bei jemandem ausweinen war ja auch einer meiner Vorschläge.
>> Dazu gehört ja auch sich halten lassen, generell jemanden einfach
>> nur für sich da sein lassen usw. - das ganze Mami-Programm eben.
> Mal sehen. Wenn es sich aus einer Situation heraus so ergibt.
Hm. Wenig vielversprechend.
> Ein Programm mit ihm durcharbeiten, werd ich nicht.
So war das auch nicht gemeint.
>> Zum Thema Weinen paßt noch das hier (ganz druckfrisch inklusive
>> Audio-Version):
>> http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5327600_REF1,00.html
> Cool :-)
Na ja...
> Gesamtgesellschaftlich gesehen sicherlich begrüßenswert,
> aber für den einzelnen, der sein Gefühls(aus)leben einem Trend
> unterwirft oder aus gesellschaftlichem Druck mitheuchelt, fatal.
> Ich hoffe, solche Tränen-Vermarktung bleibt uns hier erspart.
Asiaten sind in gewissen Dingen halt etwas eigen, das kann man sicher
nur sehr bedingt übertragen, es zeigt aber auch, was möglich ist und
relativiert vielleicht so manche mitteleuropäische Verschlossenheit und
Verklemmtheit in gewissen (emotionalen) Dingen.
'Nacht.
--
C
14 Mar 2006 15:32:03 -0800
Hi!
Christian wrote:
> euch paßt, warum nicht. Sich bei jemandem ausweinen war ja auch einer
> meiner Vorschläge. Dazu gehört ja auch sich halten lassen, generell
> jemanden einfach nur für sich da sein lassen usw. - das ganze
> Mami-Programm eben.
>
Mal sehen. Wenn es sich aus einer Situation heraus so ergibt.
Ein Programm mit ihm durcharbeiten, werd ich nicht.
> Zum Thema Weinen paßt noch das hier (ganz druckfrisch inklusive
> Audio-Version):
>
> http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5327600_REF1,00.html
>
Cool :-)
Gesamtgesellschaftlich gesehen sicherlich begrüßenswert,
aber für den einzelnen, der sein Gefühls(aus)leben einem Trend
unterwirft oder aus gesellschaftlichem Druck mitheuchelt, fatal.
Ich hoffe, solche Tränen-Vermarktung bleibt uns hier erspart.
> Gruß und viel Glück, wie auch immer es ausgehen mag, zum Dauerzustand
> sollte das Bemuttern natürlich nicht werden, also dabei die Sache mit
> dem Medikament usw. nicht aus den Augen verlieren (siehe Peters Tipps).
>
Ja, danke noch mal, auch an Kaspar.
Grüße,
Aliena
14 Mar 2006 16:39:01 -0800
Hi!
Christian wrote:
> > Ich hoffe, solche Tränen-Vermarktung bleibt uns hier erspart.
>
> Asiaten sind in gewissen Dingen halt etwas eigen, das kann man sicher
> nur sehr bedingt übertragen, es zeigt aber auch, was möglich ist und
> relativiert vielleicht so manche mitteleuropäische Verschlossenheit und
> Verklemmtheit in gewissen (emotionalen) Dingen.
>
Um es prinzipiell und mal platt zu sagen: man kann Gefühle
ausdrücken, rauslassen -- dann sind sie weg. Oder man kann
sie für sich behalten und vertiefen (und mit ausgesuchten
Menschen teilen).
Gefühle ausdrücken ist sicherlich eine prima Sache, wenn
man etwas loswerden will. Aber im Zweifelsfall trau ich einem
alten verschlossenen Griesgram mehr Herzensgüte und Mitgefühl
zu als einer Heulsuse, die jeden Tag die Ungerechtigkeit der Welt
beweint.
Gute Nacht,
Aliena
14 Mar 2006 18:04:03 -0800
Christian wrote:
> Glaub und mach doch einfach was du willst, Aliena, und das meine ich
> auch so.
>
Geht nicht, denn jetzt krieg ich diesen doofen Artikel nicht mehr
aus dem Kopf, und je länger ich mir das vorstelle, desto wütender
macht mich das, insbesondere, wenn Leute, die es aufgrund ihrer
Erfahrungen eigentlich besser wissen sollten, immer noch auf von
oben verordnetes Gefühlsausleben, wie etwa von der Firmenleitung
vorgegebene Heulstunden und so einen Schwachsinn, abfahren und
propagieren.
Nacht,
Aliena
15 Mar 2006 12:27:01 -0800
Hi!
Christian wrote:
> Du hattest behauptet, es ginge nicht, daß du einfach glaubst und machst
> was du willst, weil du angeblich "jetzt diesen doofen Artikel nicht mehr
> aus dem Kopf" kriegst.
>
Mißverständnis. Ich dachte, Du meintest Deinen Kommentar im Sinne
von "behalt's für dich".
> Somit ist nachge- (also be-)wiesen (und nicht bloß versucht bzw.
> vermutet), daß die Behauptung, es ginge nicht, daß du einfach glaubst
> und machst was du willst, weil du angeblich "jetzt diesen doofen Artikel
> nicht mehr aus dem Kopf" kriegst, nur unter der Prämisse möglich ist,
> daß du zwischen Zufall, Möglichkeit und Notwendigkeit nicht
> unterscheidest. Daß du es tatsächlich /nicht willst/ (wie ich vermutete)
Mit dem "geht nicht" meinte ich für mich behalten. Ich wollte meinen
Unmut darüber äußern -- und das war mir eine innere Notwendigkeit.
> beweist du dann selbst, indem du meinen Beweis als Versuch diffamierst,
"Immer noch nicht" fand ich dreist.
> im Klartext also schlichtweg lügst. Und Marionette bleibst du dann
Das ist auch wieder dreist.
> insofern, weil, diesen Mechanismus einmal durchschaut, man dich
> manipulieren könnte ohne Ende.
>
Wie Du meinst.
> Ich wünsche dir noch einen schönen Abend.
>
Danke, ich schau grad "Alles über meine Mutter".
Gruß,
Aliena
Christian
Wed, 15 Mar 2006 10:50:14 +0100
Hallo,
alienaw@gmx.net schrieb:
> Geht nicht
Wie sollte es das auch, wenn du immer noch nicht zwischen Zufall,
Möglichkeit und Notwendigkeit unterscheiden willst. So bleibst du eben
Marionette von allem, was man dir vorsetzt.
Ich wünsch dir 'nen schönen Tag.
--
C
Christian
Thu, 16 Mar 2006 02:12:45 +0100
Ich schrieb:
> alienaw@gmx.net schrieb:
>> Mißverständnis.
> Liebes- und Lebens-Feier möglichst realistisch und glaubwürdig
ftp://mp3s%40idontthink%2Ecom:mp3s@ftp.idontthink.com/Live%20at%20CBGB/09%20-%20Bishop%20Allen%20-%20Walk%20On%20By.mp3
Well you let me down
But you couldn't fool me
:-))
--
C
Christian
Wed, 15 Mar 2006 22:45:07 +0100
Hallo,
alienaw@gmx.net schrieb:
> Mißverständnis.
Verständnis ist natürlich Voraussetzung von Wahrheitsfindung, deshalb
snippe ich den Rest.
> ich schau grad "Alles über meine Mutter"
Schön. :-)
http://sz-mediathek.sueddeutsche.de/mediathek/shop/catalog/ShowMediaDetailVP.do?pid=710905&extraInformationShortModus=false¤tExtraInformationTab=
"
Almodóvar tut alles, um seine mit messianischer Inbrunst vorgetragene
Liebes- und Lebens-Feier möglichst realistisch und glaubwürdig zu
halten. Er erspart dem Publikum keine der Gemeinheiten, die unter
Menschen möglich sind, er verziert die Härte des Daseins mit den Weihen
der Groteske und lässt darin die unbeirrbare Manuela ihren Weg gehen.
Aber die Farben und das Licht, die ruhigen Einstellungen und der klare
Erzählgestus nehmen die Heldin in Schutz. Gütig und fast schon
mütterlich integrieren die formalen Aspekte sämtliche Auswüchse des
Lebens in jenen gewaltig vitalen Strom, den dieser Film sichtbar macht,
ohne Pathos, ohne (Selbst-)Mitleid, ohne Gloriole. Der Himmel, so
Almodóvar, liegt eben hier auf Erden.
"
Gruß
--
C
15 Mar 2006 10:14:27 -0800
Hi!
Christian wrote:
> Wie sollte es das auch, wenn du immer noch nicht zwischen Zufall,
> Möglichkeit und Notwendigkeit unterscheiden willst. So bleibst du eben
> Marionette von allem, was man dir vorsetzt.
>
Netter Versuch :-)
> Ich wünsch dir 'nen schönen Tag.
>
Danke, ebenso.
Aliena
Christian
Wed, 15 Mar 2006 01:54:53 +0100
Juppi,
alienaw@gmx.net schrieb:
[Rechthaberei]
Glaub und mach doch einfach was du willst, Aliena, und das meine ich
auch so.
'Nacht.
--
C
Christian
Wed, 15 Mar 2006 20:49:33 +0100
Hallo Aliena,
alienaw@gmx.net schrieb:
> Christian schrieb:
>> alienaw@gmx.net schrieb:
>>> Christian schrieb:
>>>> Glaub und mach doch einfach was du willst, Aliena, und das meine ich
>>>> auch so.
>>> Geht nicht, denn jetzt krieg ich diesen doofen Artikel nicht mehr
>>> aus dem Kopf
>> Wie sollte es das auch, wenn du immer noch nicht zwischen Zufall,
>> Möglichkeit und Notwendigkeit unterscheiden willst. So bleibst du eben
>> Marionette von allem, was man dir vorsetzt.
> Netter Versuch :-)
Du hattest behauptet, es ginge nicht, daß du einfach glaubst und machst
was du willst, weil du angeblich "jetzt diesen doofen Artikel nicht mehr
aus dem Kopf" kriegst.
Den Artikel setzte ich dir mehr oder weniger zufällig vor die Nase (im
Rahmen des diskutierten Themas, weil es eine dazu passende aktuelle
Meldung auf tagesschau.de war). Diese Zufälligkeit bietet nun die
Möglichkeit, sich dialektisch mit dem Inhalt der Meldung
auseinanderzusetzen. Notwendigkeit, den Artikel nicht mehr "aus dem Kopf
zu kriegen" besteht nicht.
Somit ist nachge- (also be-)wiesen (und nicht bloß versucht bzw.
vermutet), daß die Behauptung, es ginge nicht, daß du einfach glaubst
und machst was du willst, weil du angeblich "jetzt diesen doofen Artikel
nicht mehr aus dem Kopf" kriegst, nur unter der Prämisse möglich ist,
daß du zwischen Zufall, Möglichkeit und Notwendigkeit nicht
unterscheidest. Daß du es tatsächlich /nicht willst/ (wie ich vermutete)
beweist du dann selbst, indem du meinen Beweis als Versuch diffamierst,
im Klartext also schlichtweg lügst. Und Marionette bleibst du dann
insofern, weil, diesen Mechanismus einmal durchschaut, man dich
manipulieren könnte ohne Ende.
Das darfst du jetzt einsehen oder auch nicht.
Ich wünsche dir noch einen schönen Abend.
--
C
Japonchek
11 Mar 2006 09:16:13 -0800
On 16 Feb 2006 12:16:47 -0800, "chribog" <boggi@cbvs.de> wrote:
>Hallo,
>bin Neu hier in der Gruppe.. hoffendlich mach ich kein Fehler.. ?
>
>Frage ...
>
>Wer con Euch nimmt "Diazepam " ein.. ?
>Beziehungsweise..... Wer interessiert mich nicht.. so . was ich Suche
>sind Erfahrungsberichte..
>über Konsum ... und Entzug...
>sowie über andere Medikamente gleicher Wirkung .. also die Bezo -
>klasse.
Im Grunde sind die Benzos alle gleich. Mein Rezept gegen Abhängigkeit:
1. Niemals die Dosis erhöhen.
2. Maximal 7-10 Tage schlucken, bei langwirkenden die letzten 2 Tage
halbe Dosis nehmen.
3. Für jeden Tag mit Benzos einen Tag ohne Benzos.
4. Langwirkende (ab Bromazepam) mindestens 4 Tage Pause.
HTH
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